Frühjahrshoagartn, Freitag, 26. April

Diesmal spielten und sangen für uns:

Früahmusi

Die vier Geschwister Magdalena (24), Veronika (21), Seppi (17) und Eva (15) musizieren schon fast so lange, wie sie denken können. Dank ihren Eltern haben sie schon in früher Kindheit mit dem gemeinsamen Singen und Musizieren begonnen Sie stammen von einem Bauernhof in Brunnthal (Landkreis München) mit dem Namen „Beim Früah“ – daher kommt der Gruppenname. Gemeinsam mit Vater Sepp am Akkordeon musizieren sie in unterschiedlichen Besetzungen. Eva spielt Geige und Blockflöte, Seppi Kontrabass und Flöte, Veronika ist mit Hackbrett, Gitarre und Flöte dabei und Magdalena mit Harfe und Okarina. Somit entstehen verschiedene Besetzungen wie Stubnmusi oder Okarinamusi.

Fruah Dirndl

Früahdirndl

Bei dem Dreigesang singt Eva die erste Stimme, Veronika die zweite und Magdalena die dritte Stimme. Begleitet werden sie von Magdalena mit der Harfe. Ihr Repertoire beinhaltet alpenländisches Liedgut, bunt gemischt von Tanz- und Liebesliedern bis hin zu geistlichen Liedern. Ob frisch und frech oder ruhig und gediegen - beides hat seinen Reiz für sie. Angefangen hat jeder von den vier Geschwistern mit dem Singen, als sie ungefähr drei Jahre alt waren. Zuerst in zwei Zweigesängen, singen die drei Schwestern seit Weihnachten 2014 dreistimmig. Für ihren Gesang haben sie 2018 beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck das Prädikat „Ausgezeichnet“ und den Herma-Haselsteiner-Preis erhalten. Außerdem wurde ihnen im November neben vier weiteren Gruppen der Traunsteiner Lindl verliehen.

Neuhauser Klarinettenmusi

Neuhauser Klarinettenmusi

Die Neuhauser Klarinettenmusi gibt es seit über 11 Jahren. Sie ist die „Kleinausgabe der Neuhauser Tanzlmusi, in der noch 2 Trompeten mitspielen und kommt aus dem Münchner Stadtteil Neuhausen. In der Klarinettenmusi-Besetzung spielen sie auf Hoagartn, auf Feiern und Empfängen. Das Repertoire reicht von echter bayrischer Volksmusik über Salonmusik und Tanzmusik, vom Walzer bis zum Tango.

Duo Hornsteiner

Duo Hornsteiner Kriner

Das Duo Toni Hornsteiner mit der Zither und Christoph Kriner mit der Gitarre kommen aus Mittenwald und singen und spielen seit 17 Jahren zusammen.Ursprünglich bildeten die Werdenfelser gemeinsam mit Hanna Veit den fast schon legendären Mittenwalder Ausschußgsang, eine Gruppe, die aufgrund ihrer eigenwilligen Interpretationen die Reihen der Volksmusikfreunde bei Konzerten regelmäßig in begeisterte Fans und auch Kritiker spaltete.

Bernlochner

Sepp Bernlochner - Sprecher

Er stammt aus Hochstadt und ist vielen auch als Musikant und Sänger bekannt. In Geisenbrunn führte er schon öfters bairisch charmant, mit teils humorvollen und teils nachdenklichen Gschichten kurzweilig durch den Abend.

Nachbericht folgt in Kürze.

 


Couplet- und Gstanzlsingen, Samstag, 09. März

Unser traditionelles Couplet- und Gsatnzlsinga fand beim Publikum wieder großen Anklang.

Kirtablosn Eröffnet wurde der Abend mit einem schwungvollen Stückl der Kirtablosn. Das sind 5 Musiker aus Neubiberg, München und Freising. Sie spielen seit 2008 zusammen als Tanzlmusi und kleine Blaskapelle bodenständige, alpenländische Volksmusik, Blasmusik und Volkstänze.
De junga Oidboarische sind aus dem Wittelsbacher Land angereist. Georg Krammer und Christian Daubner, zwei junge Burschen, lieben die altbairische und kernige Wirtshausmusi. In ihrer altbairischen Tracht ziehen die beiden als waschechte Wirtshausmusikanten durch ganz Bayern und über dessen Grenzen hinaus. An diesem Abend wurde Christian durch Daniel mit der Gitarre vertreten. Das Geisenbrunner Publikum war begeistert von den lustigen Liedern, Gstanzln und Gschichten, die die beiden zum besten gaben.

Eine bunte Mischung aus altbekannten Liedern und Couplets mit zeitgemäßen Texten waren vom Roggensteiner Bänkelgsang aus Eichenau zu hören. Gabi Kirner-Bammes begleitet sich mit einem „indischen Harmonium“ oder ihrer Gitarre und ihr Mann Peter Bammes umspielt das Ganze mit seiner Klarinette. Bei den bekannten Refrains sang das Publikum auch gerne mit.

Zum Abschluss spielten de junga Oidboarischen noch ein paar flotte Instrumentalstückln mit Ziach und Posaune.  

Anschließend gings musikalisch rund, als die jungen Musiker die Kirta Blosn aufforderte gemeinsam aufzuspielen. Dem Publikum gefiels hervorragend und forderte eine Zugabe nach der anderen. Die Musikanten hatten auch ihren Spaß daran und unterhielten die Gäste noch bis ca. 23.00 Uhr.