Frühjahrshoagartn, Freitag, 26. April

Zum 69. Hoagartn in der Gaststätte Geisenbrunn konnten wieder zahlreiche Volksmusikfreunde begrüßt werden.

Neuhauser Klarinettenmusi

Zum Auftakt spielte die Neuhauser Klarinettenmusi den „Neuhauser Tanzlmusi Marsch“. Die Klarinettenmusi ist die kleinere Besetzung der Neuhauser Tanzlmusi und kommt aus dem Münchner Stadtteil Neuhausen. In dieser Formation spielen sie seit 11 Jahren bei verschiedenen Anlässen. Auch auf unserem Hoagartn kam ihr Repertoire mit außergewöhnlichen Musikstücken sehr gut an.

Nach der Begrüßung von Judith Mezösi,
1. Vorsitzende, führte Sepp Bernlochner aus Hochstadt durch das Programm.

Mit seiner charmanten Art und sympathischer Stimme unterhielt er das Publikum mit humorvollen und teils auch nachdenklichen bairischen Gschichten.

Sepp Bernlochner
Frueahmusi

Die Früahmusi aus Brunnthal ist in Geisenbrunn nicht unbekannt. Schon als Kinder traten sie mit ihrem Papa beim Geisenbrunner Hoagartn auf. Heute spielen die Geschwister Magdalena (24), Veronika (21), Seppi (17) und Eva (15) immer noch voller Eifer mit ihrem Vater in unterschiedlichen Besetzungen mit Geige, Blockflöte, Kontrabass, Hackbrett, Gitarre, Harfe und Okarina. Die Zuhörer waren begeistert von der Vielseitigkeit der Familienmusik.

Der Publikumsmagnet war dieses Mal das Gesangsduo Hornsteiner Kriner.
Toni mit der Zither und Christoph mit der Gitarre kommen aus Mittenwald und Garmisch und singen und spielen seit 17 Jahren zusammen. Mit ihren eindrucksvollem stimmgewaltigen Gesang und einigen Zitherstückln zogen sie das Publikum in ihren Bann.
Hornsteiner-Kriner

Die Früahdirndl, das sind Eva, Magdalena und Veronika von der Früahmusi. Magdalena begleitet den Dreigesang an der Harfe. Seit 2014 singen sie in dieser Formation.
Für ihren Gesang haben sie 2018 beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck das Prädikat „Ausgezeichnet“ und den Herma-Haselsteiner-Preis erhalten und im November wurde ihnen der Traunsteiner Lindl verliehen. Ihre Lieder, ob frisch und frech oder ruhiger und gediegen, wurden vom Publikum durch großen Applaus gewürdigt.

Die Volksmusikfreunde Geisenbrunn bedanken sich bei allen Mitwirkenden für ihre hervorragenden Darbietungen und beim Publikum für ihr Interesse an bairischem Brauchtum und den Besuch unserer Hoagartn!

 


Couplet- und Gstanzlsingen, Samstag, 09. März

Unser traditionelles Couplet- und Gsatnzlsinga fand beim Publikum wieder großen Anklang.

Kirtablosn Eröffnet wurde der Abend mit einem schwungvollen Stückl der Kirtablosn. Das sind 5 Musiker aus Neubiberg, München und Freising. Sie spielen seit 2008 zusammen als Tanzlmusi und kleine Blaskapelle bodenständige, alpenländische Volksmusik, Blasmusik und Volkstänze.
De junga Oidboarische sind aus dem Wittelsbacher Land angereist. Georg Krammer und Christian Daubner, zwei junge Burschen, lieben die altbairische und kernige Wirtshausmusi. In ihrer altbairischen Tracht ziehen die beiden als waschechte Wirtshausmusikanten durch ganz Bayern und über dessen Grenzen hinaus. An diesem Abend wurde Christian durch Daniel mit der Gitarre vertreten. Das Geisenbrunner Publikum war begeistert von den lustigen Liedern, Gstanzln und Gschichten, die die beiden zum besten gaben.

Eine bunte Mischung aus altbekannten Liedern und Couplets mit zeitgemäßen Texten waren vom Roggensteiner Bänkelgsang aus Eichenau zu hören. Gabi Kirner-Bammes begleitet sich mit einem „indischen Harmonium“ oder ihrer Gitarre und ihr Mann Peter Bammes umspielt das Ganze mit seiner Klarinette. Bei den bekannten Refrains sang das Publikum auch gerne mit.

Zum Abschluss spielten de junga Oidboarischen noch ein paar flotte Instrumentalstückln mit Ziach und Posaune.  

Anschließend gings musikalisch rund, als die jungen Musiker die Kirta Blosn aufforderte gemeinsam aufzuspielen. Dem Publikum gefiels hervorragend und forderte eine Zugabe nach der anderen. Die Musikanten hatten auch ihren Spaß daran und unterhielten die Gäste noch bis ca. 23.00 Uhr.