Herbsthoagarten am 26. Oktober

Die Volksmusikfreunde Geisenbrunn richteten den 68. Hoagartn aus. Wie gewohnt war der Saal wieder gut gefüllt und das Publikum vom Programm begeistert.

Kieferer Giessenbachklang

Der Kieferer Gießenbachklang aus Kiefersfelden eröffnete den Hoagartn mit dem Marsch „Gruß vom Stubaital“. Durch eine vielfältige Instrumentenbesetzung ergab sich eine erstaunliche musikalische Vielfalt die die Zuhörer begeisterte.

Der Sprecher Siegi Götze aus Marquardstein im südlichen Chiemgau ist bei den Geisenbrunnern kein Unbekannter.

Als Brauchtumskenner und Organisator zahlreicher Volksmusik- und Mundartveranstaltungen ist er im ganzen Bayernland beliebt. Er führte wie immer humorvoll und kurzweilig durch das Programm. Die Zuhörer lauschten seinen Gschichten und Erzählungen und würdigten dies mit Applaus.

Siegi Goetze

Knopf und Soatn

Die Familienmusik „Knopf und Soatn“ kommt aus Obertaufkirchen, Landkreis Mühldorf am Inn und besteht seit 2014. In ihrer kurzen musikalischen Zeit haben sie 2016 den Wasserburger Löwen, die Auszeichnung „sehr gut“ beim Innsbrucker Volksmusikwettbewerb und den Traunsteiner Lindl gewonnen. Das Publikum war von ihrem Auftritt begeistert.

Aus dem Werdenfelser Land sind die Eschenloher Sänger angereist. In der jetzigen Besetzung singen sie seit 1990 zusammen. Ihre Lieder bestehen hauptsächlich aus dem Lebensumfeld, das vor allem handwerklich, bäuerlich und jagerisch geprägt ist. Auch ihre Darbietungen wurden mit großem Applaus belohnt.

Eschenloher Sänger
Kieferer Giessenbachklang Kieferer Giessebachklang

Der Kieferer Gießenbachklang pflegt mit Begeisterung das Weisenblasen und gab an diesem Abend einen wunderbaren Hörgenuss zum Besten.

Susanne Draexl-Sinhart 

Die Harfinistin Susanne Dräxl-Sinhart vom Kieferer Gießenbachklang spielte im zweiten Teil des Programms ein wunderbares Harfensolo. Die Besucher waren sehr beeindruckt und sparten nicht mit dem Beifall.

Das gemeinsame Lied „Schad is daß scho zum Hoamgehn is“ spielte sie auf ihrer Harfe an, bevor alle Mitwirkenden und das Publikum miteinander sangen.

Cäcilienmusik Cäcilienmusik

Die Münchner Cäcilienmusik gibt es seit ca. 35 Jahren. Sie haben als Schulfreundinnen angefangen miteinander zu musizieren und die Freude an der Musik verbindet sie heute noch.

Sie spielten diesesmal nur zu dritt in unterschiedlicher Besetzung mit Hackbrett, Gitarre, Flöte, Okarina und Akkordeon. Leider musste Gabi wegen Krankheit ausfallen und so fehlte der Baß und die Zither. Aber die Darbietungen der unterbesetzten Musikantinnen ließen sich hören und fanden auch großen Anklang beim Publikum.

 

Die Volksmusikfreunde Geisenbrunn bedanken sich bei allen Mitwirkenden und dem Sprecher Siegi Götze für das hervorragende Programm und bei den Besuchern für das zahlreiche Erscheinen und die Treue zu unseren Hoagartn-Veranstaltungen.


Altbairische Maiandacht in Geisenbrunn am 18. Mai

Traditionsgemäß findet jedes Jahr im Kircherl Maria Heimsuchung in Geisenbrunn eine Maiandacht statt. Dieses Jahr hat sich die bairische Singstund bereit erklärt, die Messe mit Marienliedern mitzugestalten. Unser Singstundenleiter Sigi Bradl gab sich sehr viel Mühe, um zusammen mit Herrn Diakon Fallbacher den Ablauf der Messe zu gestalten. Neben den Singstundenteilnehmern sang Sigi Bradl auch mit seiner Frau Gisela als Haberer Zwoagsang sehr schöne Marienlieder und als Hiranglmusi spielten sie mit Gitarre und Akkordeon einige Musikstücke und begleiteten den Gesang der Singstundengruppe.

Haberer Zwoagsang

Die Maiandacht im Geisenbrunner Kircherl war sehr gut besucht. Die Volksmusikfreunde Geisenbrunn e.V. bedanken sich bei allen Mitwirkenden und bei Herrn Diakon Fallbacher für die wunderbare Maiandacht an einem lauen Frühlingsabend. Zum Ausklang fand noch ein geselliges Treffen im Gasthaus Geisenbrunn statt.

 

Frühjahrshoagarten, Freitag, 27. April

Die Geisenbrunner Volksmusikfreunde luden am 27. April um 20.00 Uhr bereits zum 67. Hoagartn ein. Der Abend wurde durch folgende Gruppen gestaltet: Brücklmeier Musi aus dem Münchner Norden, Haushamer Bergwachtgsang aus dem Landkreis Miesbach, Fasanerieer Raffele- und Hackbrettmusi aus dem Münchner Norden und die Münsinger Sängerinnen aus dem Landkreis Starnberg.

Als Sprecher führte Fredi Betz aus Feldmoching durch den Hoagartn.

Seinen Hut parkte er gewohnheitsmäßig auf der Harfe der Brücklmeier Musi (Bild unten!)

Fredi schreibt seit ca. 40 Johr selbergstrickte Verserl und Gschichten.
Als Bua hod er s’Zitherspuin glernt und später in der Feldmochinger Stubnmusi mitgspielt und nebenbei a Volkstheater spielt. Auch als Musikant war er unterwegs und blies das Tenorhorn. Fredi verstand es, humorvoll und abwechlungsreich durch das Programm zu führen.

 

Die Brücklmeier Musi wurde vor ca. 31 Jahren gegründet. Sie kommen aus dem Münchner Norden von Moosach bis Harthof/Hasenbergl. Der Name der Gruppe entstand durch die Übungsabende in der Brückelmeierstraße. Durch die Vielseitigkeit der Gruppe spielten sie abwechselnd als Tanzlmusi und als Stubnmusi.

Brücklmeier Musi

Auch die Stückln der Brücklmeier Musi mit der Okarina kamen beim Publikum sehr gut an.

Im Jahr 2000 gründete sich der Haushamer Bergwachtgsang aus lauter aktiven Bergwachtlern. Seit 2005 singen sie in folgender Besetzung: Anderl Leidgschwendtner (1. Stimme), Andreas Leidgschwendner jun. (2. Stimme), Sepp Grundbacher (3. Stimme) und Martin Riedl (4. Stimme). Begleitet werden sie von Maria Holzer auf der Zither und Heiner Oberhorner mit der Gitarre. Die Zuhörer waren von ihrem Gesang begeistert.

Haushamer Bergwachtsgang
Fasanerieer Raffelemusi

Die Fasanerieer Raffele- und Hackbrett-Musi spielte heute ohne Hackbrett als Raffele-Musi mit 2 Raffele und 1 Gitarre. Zu dieser Gruppe formierten sie sich 1985. Ihr Repertoire besteht aus Stückln des bekannten Scherrzither-Spieler Max Schraudolph sowie aus Eigenkompositionen. Die Gitarrenspielerin Birgit wurde heute durch Gebhard von der Schloßangermusi vertreten. Ihre Darbietungen wurden mit kräftigen Applaus belohnt.

 Aus dem Landkreis Starnberg kamen die Münsinger Sängerinnen. Sie kennen sich schon viele Jahre vom Jugendchor der Musikschule Wolfratshausen und treten seit 2001 als Frauendreigesang auf. Auch hatten sie schon Erfolg beim alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck. Elisabeth Brustmann und Rosalie Schwabl mussten heute ohne ihre Altstimme Rosina Müller auftreten. Sie hatte wegen einer Kehlkopfentzündung vom Arzt Singverbot. Der Zweigesang wurde von Brigitte Breiter auf der Zither begleitet. Das Publikum lauschte aufmerksam ihren Liedern und sparte nicht mit dem Applaus.  Münsinger Sängerinnen

Dies war wieder ein wunderbar gelungener Volksmusikabend mit hervorragenden Musik- und Gesangsgruppen sowie einem humorvollen Sprecher. Vielen Dank auch an das Publikum, das während der Darbietungen sehr aufmerksam zuhörte und das „Ratschen“ für die Pause aufsparte.


Couplet- und Gstanzlsingen, Samstag, 03. März

Ampertaler Kiratamusi Nachdem diese Veranstaltung im letzten Jahr wegen Renovierung der Gaststätte ausfallen musste, freuten sich die Volksmusikfreunde Geisenbrunn darüber, dass an diesem Abend der Saal wieder gut gefüllt war. Das Programm der Geschwister Laschinger und der Ampertaler Kirtamusi kam beim Publikum sehr gut an. Abwechslungsreich spielten die Musikanten Polkas, Walzer, Landler, Boarische sowie Zwiefache.

Zwischendurch unterhielten die Geschwister Laschinger mit lustigen Liedern und Couplets als Dreigsang, Frauenzwoagsang oder der Hans aloa als Solist und das Publikum sang bei den Refrains kräftig mit. Auch kamen die urigen, frechen Gstanzln nicht zu kurz. Die Gäste waren voll begeistert und lachten Tränen. 

Geschwister Laschinger

Benno Köstner

Der Tubist Benno Köstler, jüngster Musikant im Bunde, bekam für sein hervorragendes Solo im Stückl Klarinettenmuckl einen verdienten Applaus.

 Nach der Pause bot sich eine ganz neue Variante der Unterhaltung an: Unter dem Motto „Was hätt’ns denn gern“ konnte sich das Publikum aus einer Liste Musikstückln und Lieder aussuchen die sie gerne hören wollten. Das machte sehr viel Spaß und bei den Liedern wurde auch gerne mitgesungen.
Blick auf die Bühne

Hans Laschinger unterhielt das Publikum mit humorvollen Gschichten, pfiffigem Witz und Solo-Gesang.

Die grenzenlose Musizier- und Gesangslaune wurde dann auch mit kräftigem Applaus belohnt und die Kirtamusikanten bedankten sich mit einer musikalischen Zugabe. Ein rundum gelungener Abend mit einer zünftigen Stimmung.

Dem Publikum hats wieder sehr gut gefallen. Gut gelaunt und mit Vorfreude auf die nächste Veranstaltung gingen sie nach Hause.

 Publikum
Die Volksmusikfreunde Geisenbrunn bedanken sich bei den Geschwister Laschinger und den Kirtamusikanten fürs Kommen und den hervorragend gelungenen und kurzweiligen Abend und bei allen Besuchern für ihren Besuch und den anhaltenden Applaus für unsere musikalischen Gäste.